Danny Dyer stößt zu Rivals: Was der Neuzugang für Staffel 2 bedeutet
Rivals war schon perfekt besetzt, und trotzdem kommt Danny Dyer dazu. Der EastEnders-Star trifft auf David Tennant und Aidan Turner in Disneys teuerstem europäischen Serienprojekt. Ob zwei so unterschiedliche Welten harmonieren, entscheidet sich in zwölf neuen Folgen.
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Ein Tribut an Jilly Cooper
Staffel 2 von Rivals trägt laut Produzent Dominic Treadwell-Collins zu 150 Prozent den Charakter eines Tributs an Jilly Cooper. Die Romanautorin, deren Werk die Grundlage der Serie bildet, war eng in die Entwicklung eingebunden: Sie las jedes Drehbuch, feierte die Entscheidungen des Teams und gab die ausdrückliche Erlaubnis, vom Originaltext abzuweichen.
Cooper selbst habe stets betont, dass es ihre Aufgabe sei, zu unterhalten. Dieses Credo zieht sich durch die gesamte Produktion. Das Autorenteam übernimmt die Sprache aus ihren Büchern und achtet dabei auf die Präzision ihrer Dialoge.
Eine besonders liebevolle Hommage findet sich in einer Szene mit Bella Maclean als Taggie: Die Figur verliert ein Manuskript in einem Zug, was an einen realen Vorfall aus Coopers Leben erinnert, als sie das erste Manuskript ihres Erfolgsromans Riders in einem Bus liegen ließ.
David Tennant verändert sich stark
David Tennant kehrt als Rupert Campbell-Black zurück, doch seine Figur hat sich deutlich verändert. Ein harter Schlag gegen den Kopf löst in seinem Gehirn etwas aus, das seine Persönlichkeit verschiebt: Rupert hat ein Stück sozialer Kompetenz verloren und wirkt in Staffel 2 deutlich unberechenbarer.
Treadwell-Collins beschreibt den Charakter als jemanden, der ein wenig verrückt geworden ist, ohne dabei den Kern seiner Faszination einzubüßen. Gerade diese neue Facette soll frischen Schwung in die Dynamik der Serie bringen.
Aidan Turner ist ebenfalls wieder dabei, während die Handlung rund um den Kampf um die Fernsehfranchise Central South West an Intensität gewinnt: Der Krieg zwischen den Sendern Corinium und Venturer erreicht seinen gefährlichsten Punkt.
Neuer Cast bereichert die Serie
Zu den Neuzugängen gehören Danny Dyer und Katherine Parkinson, die frischen Wind in die Geschichte bringen. Außerdem ist Hayley Atwell dabei, über die Treadwell-Collins sagt, sie bringe einen regelrechten 'Dynasty-Schmollmund' in die Produktion.
Rupert Everett vervollständigt die Riege der Neuen auf besondere Weise: Der Schauspieler ist ein erklärter Fan der Serie und meldete sich selbst beim Team, um zu fragen, ob er mitspielen dürfe. Er bringe genau die richtige Portion Charme mit, so die Produzenten.
Auch Queen Camilla taucht in Staffel 2 auf, was der ohnehin schon glamourösen Produktion eine weitere unerwartete Note verleiht.
12 Folgen für mehr Tiefe
Nachdem Rivals sich als einer der erfolgreichsten internationalen Titel von Disney+ außerhalb der USA etabliert hat, wurde die zweite Staffel auf zwölf Folgen erweitert, mehr als die erste Staffel umfasste. Das ermöglicht dem Erzählteam mehr Raum für Charakterentwicklung und emotionale Komplexität.
Treadwell-Collins und Wade beschreiben die neue Staffel als reicher im Erzählen: Das Spektrum der Gefühle sei breiter, die Serie gleichzeitig alberner, dunkler und trauriger. Bei der ersten Staffel habe man noch nicht gewusst, was man in Händen halte, man habe im Dunkeln gearbeitet.
Diesmal gehen die beiden Macher mit klarem Bewusstsein für das Potenzial der Serie ans Werk. Dass sie sich gegenseitig mehr Anmerkungen geben als das Studio, zeigt, wie eng und eigenverantwortlich das kreative Duo zusammenarbeitet.
Fernsehen über Fernsehen zu machen
Eine besondere Herausforderung liegt im Kern der Handlung selbst: Rivals erzählt von der Welt des Fernsehens, was die Messlatte für die eigene Inszenierung automatisch hochlegt. Die Macher sind sich bewusst, dass eine Serie über das Fernsehgeschäft in jeder Hinsicht überzeugen muss.
Felicity Blunt, die als Produzentin an der Serie beteiligt ist, hat maßgeblich dazu beigetragen, den Ton zwischen Respekt vor der Vorlage und eigenständiger Weiterentwicklung zu halten. Das Ergebnis soll Fans der Bücher ebenso ansprechen wie Zuschauer, die Jilly Cooper bislang nicht kannten.
Ein konkretes Startdatum für Deutschland steht noch aus. Die Serie ist bei Disney+ abrufbar, sobald die neue Staffel erscheint.
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Artikel geschrieben von:

Laura Klein ist spezialisiert auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Serien mit geschultem Blick für Erzähltempo und Figurenentwicklung.
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