Chicago Fire verliert seine Seele: Warum das schmerzt
Was Chicago Fire ohne Andrea Newman bedeutet, weiß noch niemand. Bekannt ist: Teran übernimmt als Showrunner, Staffel 15 ist gesichert, NBC hält die Serie auf Platz drei seiner Skriptproduktionen. Ob der Wechsel hinter der Kamera auch vor der Kamera spürbar wird, zeigt sich erst mit den neuen Folgen.
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Staffel 15 ist offiziell bestätigt
Chicago Fire geht in die 15. Runde. Die Verlängerung wurde am 27. März 2026 bekannt gegeben und sichert der langlebigen Feuerwehrserie damit eine weitere Saison auf dem US-Sender NBC. Die Serie zählt zu den stabilsten Produktionen im Netzwerk und belegt unter den Skriptserien den dritten Platz sowohl bei den Einschaltquoten in der Kernzielgruppe der 18- bis 49-Jährigen als auch bei den Gesamtzuschauern.
Bereits Staffel 14 wurde vergleichsweise spät verlängert, nämlich erst im Mai 2025. Diesmal kam die Entscheidung früher, was das anhaltende Vertrauen der Senderverantwortlichen in die Produktion unterstreicht. Executive Producer Peter Jankowski und die Produktionsfirma hinter der Serie stehen weiterhin fest hinter dem Format.
Der Sendetermin für Staffel 15 ist noch nicht offiziell bestätigt, doch alles deutet auf einen Start Ende September oder Anfang Oktober 2026 hin. Die Serie dürfte wie gewohnt mittwochs um 21 Uhr als Teil des vollständigen One-Chicago-Abends ausgestrahlt werden.
Andrea Newman verlässt nach 14 Jahren
Andrea Newman gehörte Chicago Fire von der ersten Folge an. Sie durchlief alle Stufen der Produktionshierarchie: von der Co-Executive-Producerin über die Executive-Producerin und Co-Showrunnerin bis hin zur alleinigen Showrunnerin. Ihr Abgang nach Staffel 14 markiert das Ende einer Ära für die Serie.
Newman selbst äußerte sich bewegt über ihren Abschied: Die Arbeit bei Chicago Fire mit dem besten Ensemble und dem besten Team in der Branche sei der Höhepunkt ihrer Karriere gewesen. Nach 14 Jahren werde man wirklich zur Familie, und diese Gemeinschaft werde sich für sie immer wie ein Zuhause anfühlen.
Die Produzenten Rebecca McGill und Anastasia Puglisi sowie das gesamte Führungsteam zeigten sich dankbar für Newmans jahrelangen Einsatz. Sie bezeichneten sie als das Herzstück der Serie und betonten, dass Chicago Fire unter ihrer Leitung aufgeblüht sei. Ihr Engagement für die Förderung der nächsten Generation mache den Übergang möglich.
Victor Teran übernimmt das Ruder
Victor Teran, bislang als Co-Executive-Producer tätig, wird in Staffel 15 die Rolle des Showrunners übernehmen. Er kennt die Serie von innen und bringt die nötige Erfahrung mit, um die Kontinuität zu wahren und gleichzeitig neue Impulse zu setzen.
Das Produktionsteam, zu dem auch Serienschöpfer Derek Haas gehört, zeigte sich zuversichtlich: Die Serie sei bei Teran in guten Händen. Die Übergabe sei das Ergebnis von Newmans bewusstem Engagement für die Entwicklung des Nachwuchses innerhalb der Produktion.
Für Darsteller wie Taylor Kinney, Miranda Rae Mayo und David Eigenberg bedeutet der Wechsel an der Spitze vor allem Kontinuität im Alltag. Die Kernbesetzung bleibt erhalten, und die Produktionsstruktur ändert sich lediglich an der Führungsebene.
One Chicago bleibt stark aufgestellt
Chicago Fire ist nicht allein: Auch Chicago Med und Chicago P.D. wurden verlängert, und zwar für ihre jeweils 12. und 14. Staffel. Das One-Chicago-Universum bleibt damit als Gesamtpaket erhalten und bildet weiterhin einen der stärksten Programmblöcke des Mittwochabends.
Der gemeinsame Crossover-Abend im Jahr 2026 erwies sich als voller Erfolg und untermauerte, warum alle drei Serien gemeinsam verlängert wurden. Die Synergie zwischen den Produktionen ist ein zentraler Bestandteil der Strategie hinter dem Franchise.
Für deutsche Zuschauer sind alle drei Serien über Streaming-Anbieter verfügbar. Die neuen Staffeln werden voraussichtlich zeitnah nach der US-Ausstrahlung international zugänglich gemacht.
Pascals Rückkehr bleibt offen
Auf der Ebene der Figuren gibt es ebenfalls Gesprächsstoff: Dermot Mulroneys Charakter Pascal wurde in den aktuellen Folgen aus der Handlung herausgeschrieben. Die Tür für eine Rückkehr steht jedoch offen, wie aus Produktionskreisen verlautet.
Ob und wann Pascal in Staffel 15 wieder auftaucht, bleibt abzuwarten. Solche offenen Enden sind bei langlaufenden Serien ein bewährtes Mittel, um Flexibilität für künftige Handlungsstränge zu bewahren.
Mit dem Showrunnerwechsel könnte Staffel 15 auch erzählerisch neue Wege einschlagen. Victor Teran hat die Möglichkeit, eigene Akzente zu setzen, ohne die DNA der Serie zu verändern, die Andrea Newman über 14 Jahre hinweg mitgeformt hat.
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Artikel geschrieben von:

Nina Wolf ist Redakteurin bei serien.de mit Fokus auf Sci-Fi, Fantasy und Mystery-Formate und langjähriger Streaming-Erfahrung.
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