CBS prescht bei Startterminen vor
Während andere große US-Sender ihre Primetime-Programme traditionell erst im Mai vorstellen, hat CBS dieses Jahr einen anderen Weg gewählt. Bereits am 15. April 2026 gab der Sender die Starttermine für mehr als 15 seiner kommenden Serien bekannt – ein ungewöhnlich früher Schritt in der Branche.
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Dieser Vorstoß gibt Zuschauerinnen und Zuschauern sowie Streaming-Abonnenten deutlich mehr Vorlaufzeit, um sich auf ihre Lieblingsserien vorzubereiten. Für Fans von Franchises wie NCIS oder Yellowstone bedeutet das konkrete Daten statt vager Ankündigungen.
Die frühe Bekanntgabe unterstreicht das Selbstbewusstsein des Senders, der mit Serien wie Tracker aktuell die meistgesehene Skript-Serie im amerikanischen Netzwerkfernsehen im Programm hat.
Marshals: Kayce Dutton wird Marshal
Eines der meisterwarteten neuen Formate ist Marshals, das als Spin-off der Erfolgsserie Yellowstone gestartet ist. Luke Grimes schlüpft erneut in die Rolle von Kayce Dutton – einer der zentralen Figuren aus dem Yellowstone-Universum.
In Marshals verlässt Kayce Dutton das Leben auf der Yellowstone Ranch und schließt sich einer Eliteeinheit der US-Marshals in Montana an. Die Serie verspricht damit eine neue Facette des beliebten Charakters, ohne den vertrauten geografischen Rahmen vollständig aufzugeben.
Mit Luke Grimes in der Hauptrolle knüpft Marshals nahtlos an die emotionale Bindung des Publikums an den Yellowstone-Kosmos an und dürfte gerade für Fans der Mutterserie ein Pflichtprogramm werden.
CIA als neues FBI-Ableger-Format
Neben Marshals hat CBS auch ein weiteres Spin-off aus einem etablierten Franchise gestartet: CIA ist ein Ableger der erfolgreichen FBI-Reihe und erweitert das Universum rund um amerikanische Ermittlungsbehörden um eine neue Institution.
Details zur Besetzung und zum genauen Inhalt von CIA wurden im Rahmen der Terminankündigung noch nicht vollständig enthüllt. Die Serie soll jedoch den gleichen spannungsgeladenen, realistischen Ton der FBI-Reihe fortführen.
Das Format zeigt, wie konsequent CBS auf bewährte Franchise-Strukturen setzt, um neue Serien mit eingebautem Publikumspotenzial zu etablieren.
NCIS kehrt in Staffel 24 zurück
Die wohl langlebigste Marke im CBS-Programm ist und bleibt NCIS. Seit dem Serienstart am 23. September 2003 begleitet die Krimiserie ein Team von Spezialagenten des Naval Criminal Investigative Service bei der Aufklärung von Fällen rund um Navy- und Marine-Corps-Personal.
Mit Staffel 24 setzt NCIS seine beeindruckende Laufbahn fort. Die Fälle reichen dabei von Mord und Spionage über Terrorismus bis hin zu komplexen Militärverbrechen – ein Format, das sein Publikum seit über zwei Jahrzehnten in seinen Bann zieht.
Parallel dazu geht auch NCIS: Origins in die dritte Staffel. Das Prequel-Format beleuchtet die Anfänge des legendären Agenten Leroy Jethro Gibbs (Mark Harmon) und ergänzt das NCIS-Universum um eine historische Perspektive.
Tracker bleibt Quotenführer im Netzwerkfernsehen
Inmitten all der Neuankündigungen bleibt Tracker das Zugpferd des CBS-Programms. Die Serie hält derzeit den Titel der meistgesehenen Skript-Serie im amerikanischen Netzwerkfernsehen – ein Erfolg, der die Stärke des Senders im klassischen Fernsehgeschäft unterstreicht.
Dieser Quotenerfolg dürfte auch Einfluss auf die Programmplanung gehabt haben: CBS setzt auf ein breites Portfolio aus bewährten Marken und neuen Formaten, um unterschiedliche Zuschauergruppen anzusprechen.
Neben den bereits genannten Serien umfasst das angekündigte Programm auch Georgie & Mandys First Marriage, das ebenfalls einen festen Platz im Herbstprogramm erhalten hat. Deutsche Zuschauerinnen und Zuschauer können die CBS-Produktionen über entsprechende Streaming-Anbieter wie Paramount+ verfolgen.
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