Best Medicine kommt zurück: Was zur zweiten Staffel bereits bestätigt ist
Schwere Familienkrise hinter den Kulissen, Erfolgsserie vor dem Publikum. Abigail Spencer drehte Staffel 1 von Best Medicine unter persönlich extremen Bedingungen. Staffel 2 kommt trotzdem, und die Serie zeigt keine Schwäche.
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Abigail Spencer spricht über persönliche Krise
Beim Screening-Event zum neunten Folge von Best Medicine überraschte Abigail Spencer das Publikum mit einem offenen Geständnis. 'Ich bin ein bisschen überrascht, dass ich das jetzt sage, aber ich steckte während der Dreharbeiten in einer ziemlich großen Krise', erklärte die Schauspielerin.
Spencer betonte, wie sehr ihr das Team in dieser schwierigen Zeit geholfen habe. 'Die Arbeitszeiten und die Art, wie unser Geschäft aufgebaut ist, lassen kaum Raum für ein Privatleben. Es ist ein Lebensstil. Ich steckte in einer wirklich schlimmen Familienkrise, und die Art, wie alle hier um mich geschart haben, hat mich sehr bewegt.'
Ihre Worte unterstrichen den engen Zusammenhalt innerhalb des Ensembles, der offensichtlich auch vor der Kamera spürbar ist. Für Spencer war die Unterstützung durch ihre Kollegen ein entscheidender Faktor, um die Dreharbeiten erfolgreich abzuschließen.
Josh Charles und sein Weg zur Serie
Josh Charles, der Dr. Martin Best spielt, suchte nach einer Reihe dramatischer Rollen bewusst nach einem komödiantischen Projekt. Zuletzt war er in The Handmaid's Tale zu sehen, bevor er bei Best Medicine zusagte.
Bemerkenswert: Charles kannte die britische Vorlage Doc Martin zunächst gar nicht. 'Aus irgendeinem Grund war mir die Originalserie nicht bekannt, was mir jetzt bewusst ist, da sie ein weltweites Phänomen ist. Aber ich hatte sie nie gesehen. Also fing ich an, sie mir anzuschauen, als sie mir das Skript schickten', erklärte der Schauspieler.
Nachdem Charles die ersten beiden Drehbücher von Serienchefin Liz Tuccillo gelesen und eine Handvoll Folgen des Originals gesehen hatte, war er sofort überzeugt: 'Ich war völlig bezaubert davon.'
Ben Silverman erklärt die Adaption
Produzent Ben Silverman legte beim Event offen, warum er Doc Martin für den amerikanischen Markt adaptieren wollte. 'Wenn man die Welt bereist und nach den besten Ideen sucht, gibt es viele, die es nicht sind. Aber dieses Ausgangsmaterial von Doc Martin hat mich wirklich berührt, und meine Familie war ein Fan der Serie', sagte Silverman.
Silverman hatte bereits vor rund 25 Jahren mit dem britischen Autor Mark Crowdy zusammengearbeitet, als beide an dem Film Saving Grace beteiligt waren. Als er Crowdys Namen in den Credits von Doc Martin entdeckte, rief er ihn sofort an.
Er war überzeugt, dass das Format perfekt in die USA passen würde, betonte jedoch: 'Es brauchte ein unglaubliches Talent, um es zu adaptieren und amerikanisch zu machen.'
Annie Potts und Josh Segarra im Rampenlicht
Annie Potts, die Dr. Bests Tante Sarah spielt, sorgte beim Event für Lacher mit einem Scherz über ihr Casting. 'Ich gehöre zu einer sehr kleinen Gruppe von Menschen in meinem Alter, die noch Texte auswendig lernen können. Es gibt nur drei von uns, okay?', witzelte sie.
Potts stellte außerdem klar, dass sie keinerlei Rentengedanken hegt. Ihr Enthusiasmus für die Arbeit war dem Publikum deutlich anzumerken.
Josh Segarra verriet, dass die Hochzeitsfolge sein persönliches Highlight der bisherigen Staffel sei. Serienchefin Liz Tuccillo ergänzte ihre Sichtweise auf den Ton der Serie: 'Ich mag ein bisschen Gemütlichkeit bei meinem Arzt.'
Hund Wattson stiehlt die Show
Einen besonderen Auftritt hatte beim Event der vierbeinige Serienstar: Wattson, ein Kromfohrländer, der in Best Medicine den Hund Copernicus spielt, betrat die Bühne im Smoking, begleitet von seinem Trainer.
Das Publikum reagierte mit lautem Jubel und Applaus auf den tierischen Gastauftritt. Wattson bewies damit, dass er nicht nur auf dem Bildschirm, sondern auch vor Publikum ein echter Publikumsliebling ist.
Die Veranstaltung umfasste neben dem Auftritt des Hundes auch eine Vorführung der neunten Folge sowie ein anschließendes Frage-und-Antwort-Gespräch mit Besetzung und Machern der Serie.
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Artikel geschrieben von:

Anna Schneider analysiert Serien von düsteren Mystery-Stoffen bis zu leichteren Komödien mit Fokus auf Erzählstruktur und Figurenentwicklung.
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