15 neue Specials: Shark Week startet diesen Sommer größer als je zuvor

·18.06.2026, 18:01 Uhr·4 Min
15 neue Specials: Shark Week startet diesen Sommer größer als je zuvor
Bild: Discovery · TMDB

Für Fans der ersten Stunde fühlt sich diese Shark Week anders an, größer und seltsamer. 15 neue Specials bringen leuchtende Haie, Jura-Giganten und erstmals K-Pop ins Programm. Was ab 27. Juli auf Discovery läuft, ist das breiteste Themenspektrum der Reihe.

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Starttermin und Programm im Überblick

Shark Week 2026 startet am 27. Juli auf Discovery und umfasst 15 neue Specials, die sich über eine Woche erstrecken. In Deutschland ist das gesamte Programm über den Discovery+ Amazon Channel verfügbar. Das Event gilt als die am längsten laufende Programmreihe ihrer Art und feiert in diesem Jahr ein besonders breites thematisches Spektrum.

Discovery-Contentchef Joseph Boyle beschrieb den diesjährigen Ansatz so: 'This year, we continue to raise the bar with a lineup that delivers glowing sharks, Jurassic giants, record-setting stunts...and even, K-Pop.' Das Zitat macht deutlich, wie bewusst das Netzwerk auf kulturelle Vielfalt setzt, um neue Publika zu erschließen.

Den Auftakt bildet das Special 'K-Pop Shark Heroes' um 20 Uhr, gefolgt von 'Air Jaws: Red, White and Breach' um 21 Uhr und 'Invasion of the Mega Sharks' um 22 Uhr. Wiederholungen laufen jeweils um 23 Uhr.

Ken Jeong und REI AMI eröffnen die Woche

Schauspieler und Komiker Ken Jeong tritt gemeinsam mit der Grammy-nominierten Sängerin REI AMI in 'K-Pop Shark Heroes' auf. Hintergrund ist eine Serie von Hai-Begegnungen vor der koreanischen Halbinsel, die in Ostasien für Aufsehen gesorgt haben. Ziel des Specials ist es, das Bild des Hais in Ostasien und weltweit durch die Kraft des K-Pop zu verändern.

REI AMI gilt als bekennende Hai-Liebhaberin und bringt damit eine persönliche Dimension in das Projekt ein. Die Kombination aus Popkultur und Meeresbiologie ist für Shark Week ein Novum und markiert einen klaren Schritt weg vom rein wissenschaftlichen Format hin zu breiter Unterhaltung.

Die Wahl von Ken Jeong als Moderator ist strategisch: Der aus 'The Hangover' und 'Community' bekannte Entertainer hat eine starke Fangemeinde in Asien und Nordamerika, was dem Special internationale Reichweite verschafft.

Rekordstunt und atomare Haie

Red-Bull-Klippenspringerin Molly Carlson wagt in 'Ultimate Shark Dive' den höchsten Freifallsprung in der Geschichte von Shark Week. Sie springt aus einem Helikopter über dem offenen Ozean und zielt auf einen engen Plexiglaskäfig, der von Riffhaien umkreist wird. Verfehlt sie das Ziel, landet sie direkt in einem mit Köder gefüllten Jagdrevier.Der Sprung soll einen Rekord aufstellen, den bislang kein Klippenspringer versucht hat.

Mindestens ebenso brisant ist 'Expedition X: Atomic Sharks': Phil Torres und Heather Amaro reisen rund 8.000 Kilometer westlich der US-Küste zu den Marshallinseln, dem weltweit größten Haischutzgebiet. Zwischen 1946 und 1958 zündeten die USA dort 67 Atombomben. Seitdem zeigen Haie in diesem Gebiet ungewöhnlich aggressives Verhalten und chaotische Schwimmmuster. Das Team untersucht, ob die radioaktive Belastung dafür verantwortlich ist.

Beide Specials stehen exemplarisch für den Ansatz des diesjährigen Programms: extreme Aktion auf der einen, ernsthafte Wissenschaft auf der anderen Seite.

Urzeithaie, Seekunst und Josh Gates

Erstmals in der Geschichte von Shark Week rekonstruiert 'Jurassic Sharks' ausgestorbene Haiarten aus der Jurazeit mithilfe aufwendiger CGI-Animationen. Lebende Verwandte der Urzeithaie dienen dabei als biologische Referenzpunkte, um die Verhaltensweisen der ausgestorbenen Tiere zu rekonstruieren. Echte Expeditionen und digitale Effekte werden nahtlos kombiniert.

Abenteurer Josh Gates verfolgt in 'Expedition Unknown: Shark Secrets' mehrere historische Rätsel gleichzeitig. Er untersucht den ersten dokumentierten Haiangriff der Geschichte, die Katastrophe rund um den Untergang der USS Indianapolis und das sogenannte 'Stronsay Beast', ein mysteriöses Meeresungeheuer, das 1808 an der schottischen Küste angeschwemmt wurde und möglicherweise ein Riesenhai war.

Wildtierbiologe Forrest Galante widmet sein Special 'Alien Sharks: Untamed America' dem 250. Jahrestag der amerikanischen Unabhängigkeit. Er durchquert die USA auf der Suche nach den seltsamsten heimischen Haiarten, von leuchtenden Schwellhaien bis zu kaum erforschten Sägefischen.

Rückkehr der Stammbesetzung und neue Expeditionen

Mehrere bekannte Gesichter kehren zurück: Paul de Gelder untersucht in 'Bull Shark Dinner Bell' gemeinsam mit Raubtier-Spezialistin Rosie Moore, welche menschlichen Verhaltensweisen Bullenhaie in Jupiter, Florida, provozieren. Dr. Tristan Guttridge ist gleich in mehreren Specials präsent, darunter 'House of Sharks', wo er vor Neuseeland rivalisierende Weißhai-Gruppen beobachtet, die offenbar in dynastischen Strukturen leben und saisonale Reviere beanspruchen.

Filmemacher Jeff Kurr und Meeresbiologin Alison Towner kehren mit 'Air Jaws: Red, White and Breach' zurück. Sie dokumentieren Weißhaie, die vor der kalifornischen Küste wie nie zuvor aus dem Wasser springen, und fragen, ob diese Tiere in amerikanische Gewässer eingewandert sind. Kameramann Andy Casagrande komplettiert das bewährte Team.

Dr. Neil Hammerschlag und Paul de Gelder jagen in 'Invasion of the Mega Sharks' den Weißhai 'Big Rose', der als eines der größten Raubtiere im Nordatlantik gilt. Mit innovativer Markierungstechnologie operieren sie von einem neu entdeckten Hai-Hotspot vor Nova Scotia aus, um das Tier zu finden und zu vermessen.

Quelle: DiscoveryZuletzt aktualisiert: 18.06.2026, 18:01 Uhr

Artikel geschrieben von:

Marie Weber
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Marie Weber
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Marie Weber berichtet über Action-, Drama- und Mystery-Serien mit besonderem Fokus auf Spannungsdramaturgie und Figurenzeichnung.

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